Glossar
EFH
Einfamilienhaus
EIB
Europäischer Installationsbus
Einfügungsdämpfung
Bei einer gegebenen Frequenz wird die Einfügungsdämpfung eines Überspannungs-Schutzgerätes durch das Verhältnis des Spannungswertes am Installationsort vor und nach dem Einfügen des Überspannungs-Schutzgerätes beschrieben. Wird nichts anderes ausgewiesen, bezieht sich die Angabe auf ein 50 Ω-System.
ELA
Elektroakustische Anlage
EMA
Einbruchmeldeanlage
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit
EMZ
Einbruchmeldezentrale
Energetische Koordination
Unter energetischer Koordination von SPDs versteht man das selektive und aufeinander abgestimmte Wirken der hintereinandergeschalteten Schutzbausteine (= SPDs) des gesamten Blitz- und Überspannungs-Schutzkonzepts, d. h. die Gesamtbelastung des Blitzstoßstroms wird auf die SPDs entsprechend ihrer Energietragfähigkeit aufgeteilt. Funktioniert die energetische Koordination nicht, so werden nachgelagerte SPDs energetisch betrachtet ungenügend durch die vorgelagerten SPDs entlastet, da die vorgelagerten SPDs zu spät, zu wenig oder gar nicht eingreifen. Die Folge ist, dass nachgelagerte SPDs ebenso wie die zu schützenden Endgeräte zerstört werden können. Der Nachweis der energetischen Koordination ist in DIN CLC/TS 61643-12:2010 beschrieben. In diesem Zusammenhang weisen Typ 1-SPDs auf Funkenstreckenbasis durch ihre spannungsschaltende Charakteristik (siehe „WELLENBRECHER-FUNKTION“) deutliche Vorteile auf. Das ABB-Merkblatt 19 des Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung des VDE beschreibt ebenfalls die Koordination von Überspannungs-Schutzgeräten unterschiedlicher Hersteller.
EPL
Equipment Protection Level (ATEX-Gerätekategorie für explosionsgefährdete Zonen)
ERP
Erdungsbezugspunkt
ESD
Electrostatic discharge - elektrostatische Entladung
EV
Etagenverteiler
EVG
elektronische Vorschaltgeräte
Ex
Bereich in dem explosionsfähige Atmosphären auftreten können
Ex(i)
Eigensicherheit