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5.2.3 Erstellung von Erdungsanlagen

Die Erstellung einer Erdungsanlage in DEHNplan basiert auf den projektspezifischen Einstellungen, insbesondere der Festlegung, ob ein äußerer Blitzschutz vorgesehen ist. Diese Entscheidung beeinflusst die Ausgestaltung der Erdungsanlage maßgeblich.
Automatisierte Generierung auf Basis der Grundeinstellungen
DEHNplan kann auf Grundlage der vordefinierten normativen und geometrischen Parameter automatisch eine Erdungsanlage generieren. Diese Grundeinstellungen, die sich aus der gewählten Norm (z. B. DIN 18014 oder IEC 62305) und den Gebäudeabmessungen ergeben, sind jederzeit manuell anpassbar, um individuelle Anforderungen zu berücksichtigen (Bild 5.2.3.1)                                                                                             

Planung ohne äußeren Blitzschutz
Ist für das Projekt kein äußerer Blitzschutz vorgesehen, wird die Erdungsanlage entlang der Kontur der Bodenplatte geplant. Die Bodenplatte dient dabei als Bezugsebene für die Erdungsausführung.
Abhängig von der gewählten Norm werden automatisch Anschlussfahnen an den Eckpunkten der Bodenplatte positioniert. Diese stellen sicher, dass ein gegebenenfalls vorhandener Funktionspotentialausgleich in die Erdungsanlage einbezogen wird (Bild 5.2.3.2).
Zusätzliche normgerechte Anforderungen, wie z. B. Verbindungspunkte alle 20 m oder die Integration von Vertikal- und/oder Horizontalerdern, müssen vom Planer manuell ergänzt werden. Dies betrifft insbesondere größere Gebäude oder solche mit besonderen baulichen Gegebenheiten.

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