Direkt zum Inhalt

1.3 Blitzortung

Blitzortungssysteme dienen der örtlichen und zeitlichen Registrierung von Blitzen. 

Das Funktionsprinzip dieser Systeme beruht hauptsächlich auf der Messung des elektromagnetischen Feldes, das bei einer Blitzentladung entsteht. Dieses elektromagnetische Feld wird von mehreren, räumlich verteilten Sensoren erfasst, und durch die Analyse der Zeitdifferenzen, mit denen die Signale bei den Sensoren eintreffen, kann der genaue Ort der Blitzentladung berechnet werden. Dieses Messverfahren wird als „Time of Arrival”-Verfahren bezeichnet.

Mit den so gewonnenen Daten lassen sich lassen sich Zugrichtungen und Zuggeschwindigkeiten von Gewittern visualisieren sowie statistische Werte zur mittleren Blitzhäufigkeit in bestimmten geografischen Gebieten ermitteln.

Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Anwendungen für Blitzortungssysteme, die sowohl die Risikoabschätzung für die Sicherheit von Personen und Anlagen als auch die Forschung zu Gewittern betreffen. Die wichtigsten Einsatzbereiche sind deshalb:

  1. Wettervorhersage und -überwachung: Blitzortungssysteme helfen Meteorologen, Gewitter und andere Wetterphänomene präzise zu verfolgen und vorherzusagen. Dies ist besonders wichtig für die Erstellung von Wetterwarnungen und die Planung von Schutzmaßnahmen.

Sie möchten weiterlesen?

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich kostenlos.