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5.2.7.4 Berechnung des variablen Endverschlusses für HVI-Leitungen

Prinzip des variablen Endverschlusses
Im Gegensatz zu konventionellen Anschlussmethoden wird der Endverschlussbereich bei HVI-Leitungen nicht im Vorfeld festgelegt, sondern dynamisch auf Basis der berechneten Trennungsabstände dimensioniert. Dies gewährleistet eine normgerechte Ausführung und verhindert unzulässige Annäherungen an leitfähige Gebäudeteile.

Die Berechnung erfolgt nach dem Knotenpunkt-Potential-Verfahren, wobei die Software DEHNplan die exakte Position und Länge des Endverschlusses bestimmt. Dabei werden alle relevanten Umgebungsparameter berücksichtigt, wie:

  • Blitzschutzklasse
  • Leitungslänge und -führung
  • Materialeigenschaften der Umgebung (z. B. Luft, Beton, GFK)
  • Lage der Anschlussstelle im Verhältnis zum Schutzraum

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