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5.1.8 Risiko ohne Schutzmaßnahmen

Die Risikoanalyse gemäß DIN EN IEC 62305-2 beginnt mit der Bewertung der Ausgangssituation, also dem Zustand der baulichen Anlage ohne Blitzschutzmaßnahmen. Dieser Abschnitt zeigt, ob die aktuell ermittelten Risiken innerhalb der normativ festgelegten Grenzwerte liegen oder ob Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
Direkt unterhalb der Überschrift kann zwischen zwei Darstellungsformen gewählt werden: Während die Risikoansicht die berechneten Werte R mit dem Grenzwert RT vergleicht (Bild 5.1.8.1), stellt die Frequenzansicht die Schadenshäufigkeit F gegenüber FT dar (Bild 5.1.8.2) – jeweils unter Berücksichtigung aller bisher eingegebenen Gebäudedaten, Zoneneigenschaften und Leitungseinflüsse.
Die Bewertungsübersicht gliedert sich in drei Bereiche: 

  • Links wird der Schwellenwert angezeigt, z. B. RT = 1·10⁻⁵. Dieser Wert definiert die maximal zulässige Risikogröße pro Komponente und Zone. 
  • In der Mitte erscheint der aktuelle Status der Risikoanalyse – etwa „nicht akzeptabel“, wenn mindestens eine Komponente den Grenzwert überschreitet. 
  • Rechts werden die Zonen aufgelistet, in denen Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

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