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9.10.1 Potentialausgleich für metallene Installationen

Dieser Potentialausgleich ist möglichst nahe an der Eintrittsstelle der Leitungen und metallenen Installationen in die LPZ 2 zu realisieren (Zonenübergang). Es müssen ebenfalls alle Systeme und leitfähigen Teile, wie im Kapitel 9.7.1 beschrieben, angeschlossen werden.
Die Leitungsführung sollte möglichst kurz (niederimpedant) ausgeführt werden. Ein Ringpotentialausgleich in diesen Zonen ermöglicht eine niederimpedante Anbindung der Systeme an den Potentialausgleich.
Bild 9.10.1.1 zeigt die Vorbereitung zur Anbindung einer Kabelrinne in den Ringpotentialausgleich beim Zonenübergang. Die räumliche Vorbereitung muss bereits in der Rohbauphase bzw. bei der Zonendefinition detailliert geplant werden. Eine nachträgliche Integration ist oft nur mit erhöhter Impedanz möglich und schwächt damit die Schutzwirkung.

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