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6.5.2.3 Ermittlung des spezifischen Erdwiderstandes mit der SCHLUMBERGER-Methode

Das Schlumberger-Methode ist ein weit verbreitetes vierpolige Verfahren zur Messung des spezifischen Erdwiderstandes. Bild 6.5.2.3.1 zeigt die Anordnung der Mess-Sonden bei dieser Messmethode. Die Messung wird von einem Mittelpunkt M (z.B. beabsichtigter Eintreibort für einen Tiefenerder) ausgeführt, der bei allen folgenden Messungen beibehalten wird. Auf einer im Gelände abgesteckten Strecke werden vier Mess-Sonden (Erdspieße mit 30 ... 50 cm Länge) in den Boden eingebracht. Die beide inneren Elektroden haben untereinander einen Abstand a, während die äußeren Elektroden zu den jeweiligen inneren Elektroden den Abstand b aufweisen, der gleich oder größer als der Abstand a ist. Die Einschlagtiefe der Mess-Sonden soll höchstens 1/20 des Abstandes a betragen.

Aus dem gemessenen Widerstand wird der spezifische Erdwiderstand des untersuchten Erdreiches ermittelt:

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